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Schon unsere Hebamme Sandra hatte in Ihrem Interview das Abstillen als eine der häufigsten Fragen bei unserer Online-Hebammenberatung genannt. Dass viele Frauen online nach Hilfen zum Abstillen suchen, sagt auch unsere Hebamme Magdalena. Außerdem benötigen im Moment viele Familien Tipps und Hilfestellung bei der Nabelpflege. Warum sie den besten Beruf der Welt hat und wie sie dazu gekommen ist, Hebamme zu werden, beantwortet Magdalena Euch ebenfalls.

Lerne unsere Online-Hebamme Magdalena kennen

1. Magdalena, wie bist du dazu gekommen, Hebamme zu werden?

Ich wusste schon in der 10. Klasse, dass ich Hebamme werden möchte. Meine Mutter hat mir und meinen Schwestern oft von unseren Geburten erzählt. Sie konnte sich noch an die Namen und Gesichter der Hebammen erinnern. Dadurch bin ich neugierig geworden und habe mich genauer über den Beruf informiert. Ein Praktikum bei einer freiberuflichen Hebamme und im Kreißsaal haben meine Berufswahl bestätigt. Und jetzt habe ich den schönsten Beruf, den ich mir vorstellen kann.

2. Was magst du an deinem Beruf besonders?

Ich finde es toll, dass ich die Familien während einer sehr aufregenden Zeit in ihrem Leben begleiten darf. Es ist eine Zeit voller Freude, Glück, Zuversicht, Spannung und Hoffnung, aber manchmal auch eine von Zweifeln, Ängsten und Unsicherheit geprägte Zeit. Es macht mir viel Freude, die Familien individuell zu unterstützen und zu sehen, wie für sie ein neuer wundervoller Lebensabschnitt beginnt.

3. Was nervt Dich?

Die Situation von uns Hebammen ist nicht leicht. Egal ob im angestellten oder freiberuflichen Bereich. Das Gesundheitswesen in Deutschland weist trotz der relativ guten Versorgung große Lücken auf. Es macht mich traurig, dass es gerade sehr viele Frauen gibt, die keine Hebamme finden. Das liegt leider auch daran, dass freiberufliche Hebammen ihre Arbeit aufgeben, weil die Rahmenbedingungen nicht mehr stimmen.

4. Du bist ja, neben deiner traditionellen Hebammen-Tätigkeit, auch noch bei dem Startup Kinderheldin und berätst dort per Chat und Telefon. Wie kam es dazu?

Meine Kollegin Sandra hatte mir schon vor einiger Zeit von Kinderheldin erzählt. Im April hat sie mich dann gefragt, ob ich nicht auch Lust hätte, bei Kinderheldin zu arbeiten.

5. Was gefällt Dir an der Arbeit bei Kinderheldin?

Es gefällt mir, dass ich über die Arbeit bei Kinderheldin Frauen und Familien beraten kann die keine Hebamme gefunden haben. Das ersetzt natürlich keine Hebammenbetreuung, hilft aber vielen Familien weiter.
Außerdem sehe ich es als Bereicherung in einem so tollen Team zu arbeiten und in einem neuen Bereich der Gesundheitsversorgung mitwirken zu können.

6. Was findest du eher gewöhnungsbedürftig?

Das mit dem Chatten war anfangs neu für mich. Ich habe in meinem Berufsalltag mit den Familien oft lieber telefoniert als geschrieben. Aber inzwischen klappt es gut. Es war auch eine Umstellung, völlig Fremde zu beraten.

7. Welche Frage wurde Dir denn bisher im Chat oder am Telefon am häufigsten gestellt?

Die meisten Fragen kamen bisher zum Thema Abstillen. Zur Zeit häufen sich allerdings auch Fragen zum Nabel des Babys und zur Nabelpflege.

Vielen Dank für das Interview, Magdalena. Die Fragen stellte Nicole.

Hast Du eine Frage an Magdalena oder eine andere Kinderheldin-Hebamme? Vereinbare einen Chat oder ein Telefonat bei Kinderheldin und lass Dich persönlich von uns beraten!

christiane_hammerl
Jetzt live:Hebamme Christiane