Mit Baby in der Pandemie: Mehr als 70 Prozent der Schwangeren und Mütter leiden unter Einsamkeit und Isolation


Mehr als zwei Drittel der Schwangeren und jungen Mütter in Deutschland klagen über Einsamkeit und Isolation in der Pandemie. Das zeigen die Ergebnisse einer Umfrage des Berliner Telemedizinunternehmens Kinderheldin, das mehr als 1.000 Schwangere und junge Mütter zu ihren Erfahrungen während der Corona-Pandemie befragte. Der fehlende Kontakt zu Familie, Freunden und anderen Müttern gehört demnach zu den größten Beeinträchtigungen während der Schwangerschaft und dem ersten Jahr mit Kind in Zeiten von Corona.

Psychische Belastungen und Zukunftsängste nehmen zu

Darüber hinaus gaben rund 42 Prozent der befragten Frauen an, seit Beginn der Pandemie vermehrt unter Zukunftsängsten zu leiden. Diese betreffen nach Aussage der Befragten nicht nur die eigene Zukunft, sondern auch die des ungeborenen oder neugeborenen Kindes. Einhergehend mit diesen Ergebnissen, zeigt sich auch eine zunehmende psychische Belastung der Frauen. Weit mehr als ein Drittel (41,5 Prozent) der befragten Schwangeren und Mütter stimmen der Aussage zu, seit Beginn der Pandemie eine deutlich verstärkte psychische Belastung zu empfinden. Jede zwölfte befragte Mutter nannte Ängste und Depressionen als Hauptbelastung während des vergangenen Jahres.

„Die aktuelle Situation bringt viele Eltern psychisch aber auch finanziell an ihre Grenzen. Isolation und fehlende Unterstützung können stark belasten und dadurch erhebliche Auswirkungen auf eine Schwangerschaft und die weitere Entwicklung des Kindes haben“, betont Melanie Eckert, Psychologin und Beiratsmitglied von Kinderheldin.

Schwangere und Mütter fordern Unterstützung von der Politik

Rund 75 Prozent der Befragten fordern mehr Unterstützung für Schwangere und Mütter von Seiten der Politik. Dabei wünschen sich vor allem junge Mütter mehr Informationen zum Impfschutz und erweiterte Freizeit-, aber auch Kursangebote für Eltern und Kind. Schwangere Befragte möchten Vorsorgeuntersuchungen und die Geburt gemeinsam mit dem Partner erleben und trotz Kontaktbeschränkungen ausreichend professionelle Betreuung von Krankenkassen, Arbeitgebern und medizinischem Fachpersonal erhalten. Auch ein deutlich höheres Maß an Rücksichtnahme von Seiten der Politik sowie eine Impfpriorisierung für Schwangere und stillende Mütter ist für viele Befragte wünschenswert.

Der Telemedizinanbieter Kinderheldin bietet bereits seit März letzten Jahres ein umfangreiches Online-Angebot, um Schwangere und Mütter auch während der Pandemie zu unterstützen. Das neue Angebot des Digitalunternehmens „Kinderheldin SORGLOS“ beinhaltet mehr als 20 Live- und Video-Kurse, eine individuelle Hebammenberatung sowie eine Online-Community für die gesamte Schwangerschaft und Babyzeit.

„Mit Kinderheldin SORGLOS bieten wir Schwangeren und Eltern eine professionelle und komplett digitale Alternative zu der durch Corona teilweise entfallenden Versorgung an. Mit interaktiven Online-Kursen und persönlicher Beratung möchten wir jeder Schwangeren und Mutter die Möglichkeit geben, die erste Zeit mit ihrem Kind gut informiert zu genießen“, betont die Mitgründerin von Kinderheldin, Nicole Höhmann.

Über Kinderheldin

Kinderheldin ist der führende digitale Anbieter für Schwangerschaft und Elternzeit in Deutschland. Seit 2017 begleiten erfahrene Hebammen und medizinische Fachexpert:innen Schwangere und Eltern vom Beginn der Schwangerschaft bis zum Ende des ersten Lebensjahres ihres Kindes. Mehr als 60 Krankenkassen, Unternehmen und Kommunen vertrauen bereits auf Kinderheldin als erste Anlaufstelle rund um’s Eltern werden.

Kinderheldin bietet ein umfassendes Angebot an Online-Kursen für Schwangerschaft und Babyzeit. Eine individuelle Hebammenberatung gewährleistet zusätzliche Betreuung und persönliches Coaching an 7 Tagen pro Woche. Ergänzend können sich Schwangere und Eltern über die digitale Kinderheldin-Community deutschlandweit vernetzen und austauschen.

Kontakt für Kooperationsanfragen: info@kinderheldin.de

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