Was tun wenn mein Kind krank ist?

Was tun, wenn mein Kind krank ist?


Rund 20 Prozent der deutschen Babys schreien in den ersten Monaten überdurchschnittlich viel. Dann machen sich Eltern häufig Sorgen um die Gesundheit des Babys. Häufig sind dann Bauchschmerzen beim Baby oder sogenannte Dreimonatskoliken ins Gespräch. Doch warum sind einige Säuglinge pflegeleicht, während andere Kinder über Wochen und Monate sehr viel schreien und Blähungen beim Baby an der Tagesordnung sind?

Blähungen beim Baby können verschiedene Ursachen haben

Oft sind Blähungen beim Baby der Grund für das Schreien. Diese sind recht leicht zu erkennen. Denn hat Dein Neugeborenes Bauchweh, kannst Du das schnell an seinem verhärteten Bäuchlein ausmachen. Dein Baby wird dann die Beinchen an den Bauch ziehen, drücken und Winde ablassen. Wenn Du stillst, ziehe Dir nicht sofort den Schuh an, dass Du etwas Falsches gegessen hast, was die Blähungen beim Baby verursacht haben könnte. Möchtest Du wissen, was Du gegen Blähungen machen kannst?

Die Ernährung der Mutter ist in den seltensten Fällen für Bauchschmerzen beim Baby verantwortlich. In Teilen Afrikas beispielsweise essen Mütter jede Menge im Grunde stark blähende Hülsenfrüchte. Dort kommen Dreimonatskoliken bei den Babys allerdings so gut wie gar nicht vor. Wenn Blähungen beim Baby nur gelegentlich auftreten, musst Du Dir keine Sorgen machen. Das hat mit der sich entwickelnden Darmflora zu tun. Das Verdauungssystem Deines Kindes muss sich erst auf die neue Ernährungsform umstellen, was manchmal bei Neugeborenen Bauchweh auslöst.

Mediziner wissen nicht genau, woher Dreimonatskoliken kommen

Die berüchtigten Dreimonatskoliken haben jedoch vielschichtige Ursachen und sind bei den einzelnen Babys unterschiedlich stark ausgeprägt. Viele Eltern suchen dann, mit ihren Nerven bereits völlig am Ende, eine Schreiambulanz auf. Hier untersuchen die Ärzte zunächst, ob nicht Hunger hinter dem ausgedehnten Schreikonzert stecken könnte. Gerade gestillte Kinder brauchen am Anfang und in manchen Lebensphasen einfach häufig die Brust. Auch ein Infekt oder eine Kuhmilch-Allergie könnte hinter dem Schreien und den Bauchschmerzen beim Baby stecken. Daneben kommen eine Unverträglichkeit von Milchzucker (Laktasemangel), eine Intoleranz gegen Gluten oder Funktionsstörungen der Bauchspeicheldrüse als Ursache für die vermehrte Gasbildung infrage.

Eine Garantie, dass das exzessive Schreien aufhört, wenn eine dieser Diagnose gestellt wurde, gibt es jedoch nicht. Denn auch psychosomatische Faktoren, wie Spannungen und Unruhe seitens der Eltern können die Schreianfälle Deines Babys begünstigen. Das kann schnell zu einer Eskalationsspirale werden. Denn: Hat ein Neugeborenes ständig Bauchweh und schreit viel, werden die Eltern angespannt, was das Baby noch unruhiger werden lässt. Wenn ein Neugeborenes Bauchweh hat und dadurch zum Schreibaby wird, verschluckt es unter Umständen vermehrt Luft, was zu noch mehr Koliken führen kann. Deshalb bleibt es Ärzten und Wissenschaftlern immer noch ein Rätsel, was eben genau die gefürchteten Dreimonatskoliken auslöst.

Gib Deinem Baby seelischen Halt

Auf keinen Fall solltest Du Dein Baby einfach schreien lassen. Denn es möchte Dich nicht ärgern, sondern kann in diesem Moment nicht anders. Lässt Du es alleine, macht es die negative Erfahrung, dass niemand für es da ist. Ob Hunger der Grund für das Konzert ist oder ob Dein Baby andere Probleme hat, wird Dich Dein mütterlicher Instinkt bald merken lassen. Bleib aufmerksam und folge Deiner Intuition. Damit Dein Baby sich körperlich wohl fühlt, solltest Du es auch regelmäßig wickeln und körperliche Zuwendung geben. So kommt Missmut eventuell gar nicht erst auf.

Manche Babys müssen deutlicher die Begrenzung, die sie einst im Mutterleib hatten, spüren. Deshalb wirkt tragen in einem Tragetuch oft beruhigend. Doch auch der seelische Halt ist wichtig, damit Dein Kind sich innerlich getragen fühlt. Wenn Du wütend bist, weil Dein Baby Dich an Deine Grenzen bringt, lasse es niemals an ihm aus. Versuche auch, Dich selbst zu beruhigen.

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