Wie schläft mein Baby besser

Wie bringe ich mein Baby zum Schlafen?


Schlaf ist für das Baby in den ersten Lebensmonaten sehr wichtig. Deshalb solltest Du Deinem Kind die volle Aufmerksamkeit geben und auf seine Bedürfnisse eingehen. Dies kann anfangs schwer werden, denn das Baby schreit nachts und Du selbst benötigst Deinen Schlaf. Denke daran, dass Dein Kind sich erst einmal daran gewöhnen muss, dass wir einen Lebensrhythmus zwischen Wach- und Schlafzeiten haben. Das kennt es nämlich aus dem Mutterleib noch nicht.

Die ersten Monate nach der Geburt: Das Baby schreit nachts

Das Schlafverhalten eines jeden Menschen ist sehr unterschiedlich und eine Hebamme kann Dir bei Deinen individuellen Fragen sicherlich einige Tipps zur Einschlafhilfe Deines Babys geben. Im folgenden haben wir Dir schon mal einige Informationen zusammengestellt.

Dein Baby schläft nicht - Was fehlt ihm?

Ein viel besprochenes Thema: Das Baby schläft nicht und viele Eltern sind ratlos. Oft liegen die Babys vom ersten Tag an im Kinderbettchen und weinen, weil ihnen der Körperkontakt fehlt. Die Zeit während der Schwangerschaft fühlte sich sicher an, insbesondere die Nähe zur Mutter. Der plötzliche Wechsel in das Kinderbett ist für viele Kinder schwierig. Ihnen fehlt die Geborgenheit und das sichere Gefühl der Nähe. Deshalb braucht das Baby gerade in der Nacht die Zuwendung der Eltern.

Schon allein die Stimme der Mutter zu hören, beruhigt das Kind. Es braucht diese Zuverlässigkeit, um zur Ruhe zu kommen und in den Schlaf zu finden. Die körperliche Nähe ist Bestandteil der gesamten Entwicklung des Babys, denn ein Kind, dass ohne Ängste aufwächst, kann sich besser entwickeln und ist offener im Alltag.

Dein Baby schläft nicht - Gib ihm Sicherheit!

Wenn Du stillst, ist es In den ersten Lebensmonaten sehr wichtig, zu stillen, wenn Dein Baby nachts weint, weil stillen sowohl der Nahrungsaufnahme dient und das Bedürfnis nach Körperkontakt befriedigt. Hast Du das Gefühl, das nächtliche Weinen hat nichts mit Hunger oder Durst zu tun, gilt es, die Balance zu finden und dem Kind mit Deiner Präsenz eine Einschlafhilfe zu bieten.

Schon leises Sprechen oder Streicheln sind Zuwendungen, die dem Kind das Gefühl des Alleinseins nehmen können. Somit kann es Schritt für Schritt lernen, zur Ruhe zu kommen und einen Rhythmus zu finden, ohne dass Du es ständig nachts herumtragen musst. Für diese Art der Nähe haben sich beispielsweise Beistellbettchen im elterlichen Schlafzimmer bewährt. Insbesondere die ersten Wochen sind schwierig umso wichtiger, dass sich auch die Eltern in dieser Zeit Ihren Schlaf anderweitig holen können, zum Beispiel auch mal tagsüber.

Bei älteren Kindern hat es sich in manchen Fällen bewährt, einen bestimmten Tagesrhythmus vorzugeben, an den sich das Kind langsam anpassen kann. Sich wiederholende Aktivitäten, wie ein bestimmtes Abendritual, geben Deinem Kind Sicherheit und vielleicht gewöhnt es sich mit der Zeit an diesen sicheren Rahmen und wird nachts ruhiger.

Dein Baby schreit nachts und Du kommst nicht in den Schlaf?

Grundsätzlich schläft ein Neugeborenes in den ersten beiden Lebensmonaten 16 bis 18 Stunden. Das hört sich viel an, verteilt sich jedoch auf sechs Schlafphasen in 24 Stunden. Das bedeutet, Babys schlafen nur ca. zweieinhalb Stunden und nehmen noch keine Rücksicht auf Tag oder Nacht. Insofern kann es passieren, dass eine der Wachphasen in der Nacht stattfindet. Das Resultat ist, das Baby schläft nicht.

Im günstigen Falle wird das Kind in der Zeit gestillt und gewickelt bis es wieder in den Schlaf fällt. Da Kinder in den ersten Lebensmonaten noch nicht in Tiefschlaf fallen, werden sie leicht wach, sei es durch eine volle Windel oder durch aufkommenden Hunger. Die Natur hat diese leichten REM-Schlafphasen so eingerichtet, denn sie sichern das Überleben. Von einem Neugeborenen sollte also in den ersten zwei Lebensmonaten nicht erwartet werden, dass es durchschläft. Als Einschlafhilfe wirkt meist Streicheln und leises Sprechen oder ein Schlaflied.

Hole Dir Tipps zur Einschlafhilfe für Dein Baby

Doch was helfen die besten Ratgeber, wenn sich die Realität anders darstellt? Es kann durchaus vorkommen, dass sich der Alltag nicht so regeln lässt, wie Du Dir das vorgestellt hast. Jedes Baby hat seine individuellen Bedürfnisse und bringt mit der Geburt auch seinen eigenen Charakter mit. Deshalb kann es sehr hilfreich sein, bereits in den ersten Wochen eine Hebamme zu kontaktieren. Sie kennt die kleinen Probleme und kann Dir unkompliziert Hilfestellungen geben.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Eltern in dieser schwierigen Lebenssituation ratlos sind. Die Hebammen von Kinderheldin kennen die Frage “Mein Baby schreit nachts und ich weiß nicht mehr, was ich noch tun soll.” sehr gut und können Dir unterstützend zur Seite stehen. Auch mit der gesunden Gestaltung der Schlafumgebung kennen sich Hebammen bestens aus. Hole Dir deshalb rechtzeitig Unterstützung bei einer Hebamme von Kinderheldin.


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